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(seg.) „Jeder war geil auf den Sieg, ich bin stolz auf meine
Mannschaft.“ Seelbachs Coach Volker Klatt sprach nach dem 28:23-Sieg im
Spitzenspiel gegen Offenburg auch vielen TV-Fans aus der Seele.
Diese bekamen am Samstag alles zu sehen, was den Handballsport attraktiv
macht. Von Beginn an kämpften beide Kontrahenten mit harten Bandagen, die
Partie war geprägt von großem Kampf und einer immensen Intensität. Dabei
waren die Vorzeichen auf Seelbacher Seite nicht die besten. Im
Abschlusstraining hatte wieder einmal das Verletzungspech erbarmungslos
zugeschlagen. Oliver Faißt (Sprunggelenk) und Richard Oßfeld
(Meniskusschaden) mussten passen. Dafür sprang Mario Vetterer in die Bresche
und tat dem Seelbacher Spiel sehr gut. In einer ausgeglichenen Anfangsphase
benötigten die Schuttertäler fast sechs Minuten, um den ersten Treffer der
Begegnung zum 1:0 zu erzielen. Unter der Woche hatte Volker Klatt die
Leistung seiner Torhüter kritisiert und diese in die Pflicht genommen. Worte,
die auf fruchtbaren Boden fielen: Sebastian Himmelsbach lieferte gegen den
ETSV eine Top-Leistung und war der Garant dafür, dass der
Landesliga-Absteiger eine 11:9-Führung mit in die Pause nahm.
Als der TVS in der 44. Minute bereits fünf Tore enteilt war, schien die
Vorentscheidung gefallen. Denkste: Seelbach kassierte nun zahlreiche
Zeitstrafen. Nach der jeweils dritten verabschiedeten sich Denny
Wohlschlegel, Benjamin Eble und Mario Vetterer mit der Roten Karte. Doch das
schweißte die Gastgeber noch enger zusammen. „Das Team hat gekämpft ohne
Ende, jeder hat den anderen angesteckt. In dieser Form habe ich das selten
erlebt,“ war nicht nur Volker Klatt begeistert. Zwar kamen die Offenburger
wieder auf 20:22 heran (51.), doch die Seelbacher drehten nochmals auf und
machten vier Minuten vor Schluss den Sack zu. Der TV-Coach: „Es war heute ein
echtes Spitzenspiel für die Zuschauer. Wir wollten unsere gute
Ausgangssituation unbedingt mit ins neue Jahr nehmen, das ist uns
vortrefflich gelungen. Jetzt müssen wir die letzte Aufgabe gegen Schuttern
erfolgreich bestreiten, um dann 2010 richtig anzugreifen.“
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