Endlich war er fällig, der erste Sieg gegen den "Angstgegner" TV Oberlirch II, denn in den bisherigen drei Aufeinandertreffen gegen den vermeindlichen Underdog zog der ETSV immer wieder den Kürzeren. Dem ETSV-Rückraum fehlten Matthias Vogt sowie Christian Härdle, der an seinem 25. Geburtstag erkrankt auf der Auswechselbank saß. So fehlten in der Oberkircher Sporthalle den Gelb-Blauen an Alternativen im Rückraum. Dass der ETSV diesmal sein ersten Sieg einfuhr, lag an tadellosen letzten zehn Spielminuten der Nimke-Sieben. Zuvor lagen 50 Minuten, in denen sich der ETSV mehr als schwer tat. Die ETSV-Abwehr genehmigte den Hausherren etliche leichte Treffer, weil sie die notwendige Einsatzbereitschaft vermissen ließ. Die deja-vu Erlebnisse der Vergangenheit wollten auch diesmal nicht weichen, weil die Oberkircher trotz eines spielerisch überlegenen ETSV-Angriffs immer wieder Rückstände aufholte und nach 50 Minuten gar mit 27:26 führte. Es war als hätte jemand danach per Fernbedienung eine Initialzündung ausgelöst, denn danach war der ETSV hellwach. Die Abwehr stand wesentlich besser, Keeper Schaudt hielt Wurf um Wurf, während der ETSV-Angriff jeden Schuss im Oberkircher Tor versenkte. Allen voran die Brüder Pfeiffer, die sechs der sieben letzten Offenburger Treffer erzielten. So kam es in der Endabrechnung zu einem verdienten Auswärtssieg. In der Rückrunde hat die Nimke-Sieben seine drei Pflichtsiege errungen, hat nun 19:11 Punkte und geht voller Motivation in das Derby gegen den SV Zunsweier am kommenden Sonntag. Schaudt - Wagner (5), Demeusy (2), P. Pfeiffer (4), O. Pfeiffer (13/2), Hummel (2), Schweickhardt (5), Sprengel, Königer (2), Herrmann, Beck
Bericht im OT
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