TV Friesenheim - ETSV Offenburg: 44:41 (21:21)


In der vergangenen Wochenende reichten 39 Treffer nicht zum Heimsieg gegen Zunsweier. Beim TV Friesenheim reichten sogar 41 Treffer nicht zum Auswärtssieg. Wenn man sich insgesamt 85 Gegentreffer in zwei Spielen einfängt, ist die Frage durchaus berechtigt, wie es um die augenblickliche Form der ETSV-Abwehr bestellt ist. Dass die Trauben in Friesenheim bekanntlich recht hoch hängen, ist kein Geheimnis. Dass sich der ETSV dort etwas Zählbares ausrechnen durfte, war durchaus realistisch. Der Spielerkader der Gastgeber wurde nach ihrem letzten Spiel infolge Verletzungen qualitativ dezimiert. Gegen den ETSV musste die Mannschaft quasi durchspielen. Die Gastgeber setzten ob dieser Handicaps auf Kampf und Tempo, was ihnen nach dem etwas turbulenten Spielverlauf auch gelang. Spielerisch waren die Gelb-Blauen überlegen, ihre Treffer fielen meist nach Kombinationen. Anders die ETSV-Abwehr, sie machte es den Gastgebern mehr als leicht. Ihr Rückraum traf auf eine Großzügigkeit, die sie in dieser Form dankbar annahmen. So gesehen konnte der ETSV aus seinen knappen Führungen wenig Kapital schlagen. Nach 44 Minuten führte die Nimke-Sieben mit 34:32, vergass aber in der Folgezeit den Sack zuzumachen, als binnen vier Minuten drei glaklare Chancen vergeben wurden. Friesenheim nutzte dieses Geschenk, riss das Spiel in den letzten acht Minuten an sich und verwaltete den Vorsprung bis zum Schlusspfiff.
Waitz - Härdle (3), Wagner (3), Vogt (4), P. Pfeiffer, O. Pfeiffer (14/5), Hummel (5), Schweickhardt (3), Sprengel (3), Martens, Königer (6), Demeusy (n.e)

Bericht des TV Friesenheim


 
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