Nach einer dreiwöchigen Spielpause machte die ETSV-Sieben in der Oppenauer Bimmerle-Halle dort weiter, wie sie zuletzt bei ihrem überzeugenden Sieg gegen Friesenheim aufgehört hatte. Zudem war Marius Schweickhardt nach seiner Verletzungspause wieder an Bord. Der Linkshänder war bester Spieler in der Halle. So konnten die Gelb-Blauen nach langer Zeit wieder in Bestbesetzung antreten. Ganz anders die Gastgeber, die nach der bitteren 24:36-Heimniederlage ihr ambitioniertes Saisonziel nun endgültig korrigieren müssen. Dabei sah es in der ersten Halbzeit für die Oppenauer gar nicht mal so schlecht aus. Sie gingen hoch motiviert ins Spiel, kontrollierten das Geschehen 20 Minuten lang und lagen folgerichtig mit 11:9 vorne. Erst als ETSV Coach Lothar Festerling, der den erkrankten Marc Nimke vertrat, Änderungen in Abwehr und Angriff vornahm, konnten die Gelb-Blauen ihre anfänglichen Unsicherheiten ablegen und das Spiel an sich reißen. Nach dem Pausenstand von 15:11 fü den ETSV folgte eine eindrucksvolle zweite Hälfte. Die Gastgeber konnten dem Tempo der Offenburger nicht mehr folgen, und auch die Abwehr um Oliver Pfeiffer steigerte sich immer mehr. Das vorzügliche Schiedsrichtergespann Vogel/Deneken aus dem Elsass sah sich immer wieder veranlasst angesichts der Oppenauer Ratlosigkeit passives Spiel anzuzeigen, die etliche Notwürfe zur Folge hatten. So kamen die Gelb-Blauen immer wieder in Ballbesitz, die sie zu einer ganzen Reihe von sehenswerten Toren verwandelten. Die ETSV-Fans auf der Tribüne - so viel wie bislang noch nie bei einem Auswärtsspiel - waren begeistert. Nun kann der Tabellenführer Schutterwald II zum Spitzenspiel in die Schillerhalle kommen. Schendekehl, Schaudt (n.e) - Härdle, Wagner (2), Vogt (4), Demeusy (1), P. Pfeiffer (2), O. Pfeiffer (5), Hummel (8/4), Schweickhardt (9), Sprengel (2), Martens, Königer (1)
ETSV-Bericht im OT
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