Der Höhepunkt der letzten Saison war für die A-Jugend, nachdem sie den Bezirksmeistertitel so knapp verpaßt hatte, ihr Abschlußturnier in Laupheim. Dabei stand das gemeinsame Auftreten dieser Elitetruppe unter keinem guten Stern, da sie kurzfristig auf vier Spieler verzichten mußte.
Doch ließ sie sich nicht davon abschrecken und fuhr mit dem altersschwachen BAS-Bus (vielen Dank, Rolf, daß du ihn zur Verfügung gestellt hast) gen Osten. Als wir dort ankamen, der flüssige Proviant war inzwischen grötenteils aufgezehrt, ließen wir unsere Zelte wegen des anhaltenden Regens im Bus und suchten uns eine gemütliche Umkleidekabine für die Nacht.
So hatten wir nicht nur eine eigene Dusche, sondern auch die Möglichkeit ein Mitternachtstraining abzuhalten, in dem wir neue, unberechenbare und zerstörerische Spielzüge erprobten. Diese zeigten auch sofort Wirkung, denn am nächsten Tag behielten wir in drei von vier Spielen, die wegen der immer noch sehr hohen Luftfeuchtigkeit in der Halle stattfanden (Spielzeit 10 Mnuten), die Oberhand. Nur der Brachialgewalt aus Prag mußten wir uns beugen.
| Doch wir hatten genügend Motivation, um uns, nachdem wir uns mit einem echten Martin-Ehler-Präsi-Steak gestärkt haten, ins Festzelt zu stürzen, wo wir bis zum btteren Ende ausharrten und ständig, angeführt vom überall bekannten Festzeltredner Hummel, unseren knochenerweichenden Kampfruf ertönen ließen. Andere versuchten hingenen völkerverbindenden und zwischenmenschlichen Kontakt zu schließen, für den sie sogar auf ihre Nachtruhe verzichteten.
Aber dies wirkte sich nicht negativ auf unsere Spielweise aus. Nachdem wir in den Morgenstunden lieb unser Gläschen ausgetrunken hatten, konnten die letzten Spiele bei nun doppelter Spielzeit im Freien ausgetragen werden. Und nachdem der Tschechen-Expreß zu früher Morgenstunde ins schleudern geraten war, konnten wir uns mit zwei weiteren Siegen und der Unterstützung der Cheerleader den ersten Platz sichern. Das Glücksgefühl wurde noch mit 150 Mark unterstützt, die bald darauf in Speis und Trank umgewandelt wurde.
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