SV Ohlsbach - ETSV Offenburg: 33:27 (17:13)


Nach seinem rekordverdächtigen 50:22 gegen den TuS Oppenau fand sich der ETSV in der Brumatthalle in Ohlsbach auf dem Boden der Tatsachen zurück. Die Gastgeber, die im Abstiegskampf jeden Punkt brauchen und dementsprechend motiviert in die Partie gingen, rangen die Offenburger nach einer Partie mit viel Kampf mit 33:27 nieder. Neben Hummel mussten die Gelb-Blauen ohne ihre Kreisläufer Gass und Martens auskommen, so dass Trainer Nimke gezwungen war reihenweise ungelernte Akteure auf diesen Posten schicken zu müssen. Anders die Gastgeber, denn am Kreis zeigte ihr etatmässiger Spielmacher Walter ungewohnte Fertigkeiten. Er erzielte acht Treffer im Zusammenspiel mit dem Ohlsbacher Rückraum, dem die ETSV-Abwehr zu viele Freiheiten gewährte. Zugleich blieb der ETSV-Rückraum über die gesamte Spielzeit blass. Viele Würfe wurden von der Ohlsbacher Abwehr abgeblockt. Und was durchkam, wurde vom starken SVO-Keeper Kempf entschärft. Ganz im Gegenteil zum Rückraum der Gastgeber, bei denen Rückkehrer Meffle schalten und walten konnte wie er wollte und insgesamt elfmal erfolgreich war. Von Beginn an zeigten die Ohlsbacher eine eindeutig bessere kämpferische Einstellung, nicht zuletzt standen sie im Abstiegskampf mit dem Rücken zur Wand. Dies ermöglichte ihnen von Beginn an die Partie in den Griff zu bekommen und nach vier Minuten mit 4:1 zu führen. Nach dem 12:8 (18. min.) erzielte der nimmermüde Rechtsaussen Schweickhardt den 12:11-Anschlusstreffer. Doch nach dem 14:13 (26. min) zog Ohlsbach zum Halbzeitstand von 17:13 davon. Die mitgereisten ETSV-Fans erhofften sich nach der Pause eine Trotzreaktion, wurden aber von ihrer Mannschaft enttäuscht. Nach dem 18:15 (32. min.) zogen die Gastgeber unwiderstehlich auf 24:15 davon und entschieden das Spiel vorzeitig. Zu gross war die Fehlerquote der Gelb-Blauen um eine Wende herbei zu führen. Die ETSV-Nachwuchsspielern Marwein und Beck bekamen nun eine Chance Erfahrungen zu sammeln, doch am klaren und verdienten Sieg der Ohlsbacher gab es letztendlich nichts zu rütteln.

ETSV: Schaudt, Schendekehl - Pfeiffer (5/3), Härdle (1), Herelle (3), Vogt (5), Königer, Wagner (3), Schweickhardt (8), Marwein (2), Beck

Ohlsbach: Kempf, Wußler - Broß (2/2), Meffle (11), Walter (8), Erdrich, Lang (3), Kern (1), Richter (1), Askin, P. Wußler (3/1), Rappenecker (1), Probst (2), Bokelmann

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