| Eine Woche nach dem grandiosen Heimsieg gegen den TV Seelbach sollte das letzte Saisonspiel der ETSV-Handballer beim Absteiger TuS Nonnenweier eine gute Saison abrunden. Die auf dem Papier klare Angelegenheit wurde demzufolge auch in die Tat umgesetzt, denn der 38:29-Erfolg war auch in dieser Höhe verdient. Dennoch hatten die Gelb-Blauen in der ersten Viertelstunde mit der umbequemen Spielweise der Gastgeber so ihre Probleme, doch nach dem 11:10 (15.min) legte die Mannschaft des scheidenden ETSV-Trainers Marc Nimke eine Schippe drauf um mit 20:13 in die Pause zu gehen. Die klare Angelegenheit setzte sich sin der 2. Halbzeot fort, auch begünstigt durch einige Zeitstrafen der Nonnenweirer, die sich durch Undiszipliniertheiten selbst straften. Immer wieder kritisierten sie die Entscheidungen der beiden Schiedsrichter, ein Verhalten, das eigentlich nichts bringt als nur Sanktionen. So demonstrierten die ETSVler ihr spielerisches Können und angetrieben von den in den letzten Spielen stark auftrumpfenden Matthias Vogt (9) und Marius Schweickhardt (8) - Letzterer knackte in diesem Spiel die 100-Tore Grenze - strebten sie einen klaren Sieg entgegen. Die Gastgeber konnten sich bei ihrem Torwart Jenner bedanken, dass sie nicht eine noch höhere Niederlage bezogen. Nach dem Spiel wurde im Kellergewölbe des Cafe Unico ein rauschender Saisonabschluss bis in die Morgenstunden gefeiert. Dort wurde Trainer Marc Nimke von Abteilungsleiter Gottfried Dittrich entsprechend verabschiedet. Alle Anwesenden bedankten sich beim charismatischen Trainer mit Standing Ovations. Er hat in den drei Jahren Tätigkeit beim ETSV eine schwerfällige Lokomotive in einen flotten Regio-Express verwandelt.
ETSV: Schaudt, Schendekehl - Pfeiffer (3/1), Schweickhardt (8), Vogt (9), Martens (2), Gass (1), Wagner (6/1), Härdle (2), Hummel (6/1), Sprengel (1/1), Herelle Nonnenweier: Jenner - Zimmer (3), Hatt, Holderer (2), Breithaupt (8), Behring (3), Wilhelmi (6), Herzog, Zimmermann (3/1), Schäfer (4)
Bericht des TuS Nonnenweier im OT
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