Dritter Tag - Das Länderspiel

ETSV Offenburg - HC Weiz: 28:24 (14:13)


ESV Offenburg: Schaudt, Waitz - Härdle (1), Hummel (4), P. Pfeiffer (1), O. Pfeiffer (5/2), Gass, Schweickhardt (3), Herelle (1), Martens (2), Sprengel (1), Königer (2), F. Glatt, Weißer (3), M. Beck (3), Marwein (1), Vogt, Demczak
HC Weiz: Trummer - Hochegger, H. Fasching (4/1), Weiss (4/1), Taschner (1), Teubl (3), Tlopak (1), Sepp Fasching, Auner (4), Tauschner (2), Fahrenleiter (6), Joe Beck (2)
Schiedsrichter: Manfred Prause (Albersbösch)

Nur wenige Zuschauer hatten am fühen Nachmittag den Weg in die Schillerhalle gefunden. Diese sahen ein abwechslungsreiches und temporeiches Spiel, souverän von Schiedsrichter Manfred Prause geleitet, das der ETSV letztendlich mit 28:24 für sich entschied. Während bei den Weizern doch einige Spieler fehlten, hatte das Offenburger Trainer-Gespann Nimke/Festerling die Qual der Wahl, denn nicht weniger als 16 Feldspieler wollten an dieser internationalen Begegnung teilnehmen. Bei den Weizern wurde kuerzerhand Joe Beck "eingebürgert", während Sepp Fasching (65) ein letztes Mal das Trikot überzog. "Ich bin zum 25. Mal in Offenburg, dann möchte ich auch spielen!" so seine Worte. So entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel, in dem vor allem die Torhüter glänzten, allen voran der Weizer Trummler. Von Beginn an machte der ETSV Dampf und lag mit 6:3 vorne. Die Mannschaft hatte die Devise von Trainer Marc Nimke in die Tat umgesetzt: "die Gastgeschenke bitte erst nach dem Spiel". Doch allmählich hatten sich die Weizer akklimatisiert, denn sie fanden immer besser ins Spiel. Beim 10:9 gingen sie erstmals in Führung und behaupteten diese bis zum 14:13 kurz vor der Pause. Zwei Treffer in Folge ermöglichten dem ETSV die 14:13-Pausenführung. Bei insgesamt 16 Feldspielern war natürlich munteres Wechseln angesagt. Nach der Pause standen überwiegend die Jüngsten auf dem Platz. Sie zeigten was sie drauf hatten, besonders Simon Weißer auf Rechtsaussen und Matthias Beck auf Linksaussen. Dennoch blieb das Spiel offen bis zum 22:22 nach 50 Minuten. Erst als die Kräfte der Weizer schwanden, münzte dies der ETSV in Toren um. Da half auch nicht eine Auszeit der Weizer, in der sie versuchten sich mit Puntigamer Bräu abhanden gekommene Energie wieder aufzutanken. Am Ende stand ein 28:24-Erfolg der Offenburger, dem ersten seit der Wiederaufnahme der Partnerschaft. Das Feiern konnte weitergehen!

 

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