HGW Hofweier II - ETSV Offenburg: 26:29 (15:12)


Einen Saisonstart nach Mass glückte den ETSV-Handballern in der Hohberghalle bei der hoch eingeschätzten Reserve des HGW Hofweier. Demtentsprechend groß war auch die Freude nach dem 29:26-Auswärtssieg, der durch eine fulminante zweite Halbzeit zustande kam. Dabei sah es zu Beginn der hart umkämpften Partie gar nicht nach einem Offenburger Erfolgserlebnis aus. Der Platzherren kombinierten präzise und nutzten immer wieder die Lücken in der ETSV-Abwehr aus. Auf der anderen Seite brauchte der ETSV-Angriff lange um auf Touren zu kommen. Da stand es bereits 10:5 (16. min) für die Gastgeber. Erst als ETSV-Coach Nimke einige Umstellungen vornahm, klappte es wesentlich besser. Hummel erzielte in der 23. Minute erstmals den Anschlusstreffer zum 12:11. Kurz vor der Pause schwächte sich der HGW selbst, als S. Cybulski die rote Karte sah. Er hatte wohl seine Nerven nicht im Griff.
Die Nimke-Sieben erhöhte nach der Pause nun die Schlagzahl. Nach dem 16:16-Ausgleich durch Königer brachte Neuzugang Gass den ETSV erstmals in Führung. Diese baute er bis zur 46. Minute auf 23:19 aus. Dabei erwies sich ETSV-Keeper Jens Schendekehl als Garant dafür den Vorsprung zu behaupten. Immer wieder entschärfte er ein Paar unhalthare Bälle und drei Siebenmeter. Als die Gastgeber nach 55 Minuten noch einmal auf 25:26 herankamen, war urplötzlich wieder Spannung angesagt. Doch dies war gleichzeitig das letzte Aufbäumen der Gastgeber, die in der Schlussphase konditionell doch sehr nachliessen. Der ETSV hatte nach einer fulminanten 2. Halbzeit bei nur 11 Gegentreffern ein erstes Ausrufezeichen gesetzt.

ETSV: Schaudt, Schendekehl - Hummel (2/1), Pfeiffer (8/4), Schweickhardt (5), Vogt (4), Martens (1), Gass (6), Königer (3), Glatt, Herelle

HGW II: Herrmann, Ehret - S. Cybulski (4), Bayer, Feiler, M. Ruf, Runge, Wolber (6/2), Hummel, Schaub, Gutmann (4), Göppert (4), D. Ruf (1), Spraul (4)

HGW-Bericht im OT
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