HC Gleisdorf/Weiz - ESV Offenburg: 33:30

Am dritten Tag ihres Aufenthaltes in der Partnerstadt Weiz kam es zum lang ersehnten "Länderspiel" zwischen den Weizer und Offenburger Handballfreunden. Die Weizer waren nach ihrem Sieg im Vorjahr - dem ersten Sieg in der langen Geschichte der Städtepartnerschaft überhaupt - immer noch elektrisiert und wollten vor heimischer noch einen drauflegen. Der ESV trat die Reise nach Weiz "ohne fünf" der Ersten an. So durften Keeper Jens Schendekehl, Joe Beck aus der Zweiten, sowie der unverwüstliche Doc Herrmann Winter (64) das Trikot der Ersten überstreifen. Die Weizer hatten sich zudem mit einigen jungen dynamischen Spielern aus ihrer SG mit Gleisdorf verstärkt. Umso höherhingen die Trauben auf dem Holzparkett der schmucken Weizer Halle, in der die resolute Hallenwartin das absolute Harzverbot strikt überwachte. Noch ein Handicap für die Offenburger Pepp-Fraktion.
Das auf Geselligkeit inklusive übermässige Einnahme von konditionshemmenden Getränken ausgerichtete Protokoll tat ein Übriges. Die ESV-Truppe war auf den Punkt ausgepowert, brauchte viel zu lange um zu ihrem Spiel zu finden, kämpfte dennoch um wenigstens eine Blamage zu vermeiden. Die taktische Massnahme zu Beginn der 2. Halbzeit mit einer Gesangseinlage ("Lore, Lore") schien zu fruchten, aber nicht lange. Zu quirlig waren besonders die beiden Weizer Aussenspieler, die ESV-Keeper Alex Schaudt ein ums andere Mal überwanden. Lediglich Christoph Krieg, der insgesamt 13 Mal den Ball in den Gegners Maschen setzte, bewies wie man Trinkfestigkeit in Leistung umwandeln kann. Er hatte diese Eigenschaft bei einer Studienfahrt nach Prag mit dem Schiller mit Auszeichnung erworben. Selbst ein Tor des Oldies Doc Herrmann von Linksaussen fand keine Anerkennung. Er war auf eine der zahlreichen roten Linien in der Halle getappt. Leider war es die Basketball-Linie, was die aparte Scheidsrichterin mit der Handball-Linie verwechselte! Der Jubel war nach dem 33:30 für die Weizer Freunde nach dem Schlusspfiff groß. Zu Recht, denn sie hatten die sportliche Sensation in Offenburg noch einmal toppen können. Dies veranlasste ESV-Abteilungsleiter Gottfried Dittrich zur Bemerkung, dass man künftig, also in zwei Jahren, den sportlichen Vergleich gleich am zweiten Tag durchführen sollte.

Das einmalige Dokument des Österreichischen Handball-Verbandes

 

Doc Winter hatte vorsorglich seinen Turnbeutel mitgenommen
 
 

Während die resolute Hausmeisterin dozierte,
füllte Bobby Fasching mit grosser Präzision den Spielauftrag aus
(siehe Link oben)

Die beiden Senioren Joe und Doc beim Aufwärmen

Vor dem Spiel labte Christoph an Steirischer Perle

Während sich der ESV dezent

und die Weizer etwas energischer warmliefen ...

... verteilte Joe Vivil aus Offenburg ans Volk

Die ESV-Handballer mit Gastgeschenken

Die Weizer Cracks wurden einzeln abgeschlagen

Legendärer Abschied: das Weizer Urgestein Gerd

Granata, Granate, Granate !

Solo Uno MauMau HC HC HC !

Patrick trifft ein letztes Mal

Joe macht Druck

Der halb-Weizer Günther auf der Tribüne

Mit der 3:2:1 versuchte man die Niederlage abzuwenden

Doc Winter (67) versucht sich vom Punkt

Sigis letzte Auszeit für den ESV

Jens schildert seine guten Taten als Feldspieler

Small Talk nach dem Spiel

Patrick gibt bekannt: ich geh nach Odne !!!

Abschiedsgeschenk an den legendären Bomber Gerd

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