ESV Offenburg - HC Weiz: 29:30 (13:17)


ESV Offenburg: Schendekehl, Bürkel - O. Pfeiffer (6/1), P. Pfeiffer (6), Krieg (4), Guttenberger (1), Hummel (3/1), Vogt (6), Lingenfelder (1), Heinz (1), Rakow (1), Sprengel, Riehle
HC Weiz: G. Taschner - Weiss (7/1), Fasching (4), Steinbauer (9), S. Taschner (2), Schwab (2), Zierler (1), Wiener (2), Hochegger (3), Stoschitzky, Derler, Fahrenleiter
Schiedsrichter: Jürgen Junker (Schutterwald)
Zuschauer: 10 Weizer und 30 Offenburger

Beinahe 20 Jahre nach ihrem letzten sportlichen Aufeinandertreffen kam es in der Schillerhalle zu einem Freundschaftsspiel zwischen den Handballmannschaften der Partnerstädte Offenburg und Weiz. Das Erfreuliche daran war, dass die Teams des ESV Offenburg und des HC Weiz nicht nur gleich jung waren, sondern auch gleichwertig waren. So erlebten die Zuschauer ein abwechslungsreiches Spiel mit vielen sehenswerten Aktionen. Allerdings meinten es die Gastgeber beim Verteilen von Gastgeschenken zu gut, denn sie vergaben eine Vielzahl von hundertprozentigen Torchancen. Zudem stand bei den Weizern mit Gerhard Taschner ein Keeper zwischen den Pfosten, der mit seiner Körperstatur die Bälle immer wieder magisch an sich zog. Besonders in spielerischer Hinsicht hatten die Weizer deutliche Vorteile. Ihr variables Angriffspiel erlaubte ihnen immer wieder die ESV-Abwehr auszuspielen. Der ESV hingegen setzte auf sein gewohnt schnelles Umsetzen von Abwehr auf Angriff.
Zu Beginn bestimmte der ESV das Spiel und lag mit 6:4 vorne, doch danach kam der HC Weiz immer besser ins Spiel und warf vier Tore in Folge. Nach dem 8:8 war Weiz am Drücker und konnte zur Pause einen 17:13-Vorsprung herauswerfen. Diesen bauten sie zwischenzeitlich auf 24:18 aus, angetrieben von ihrem Torjäger Steinbauer. Doch der ESV gab nicht auf und holte in den letzten zehn Minuten Tor um Tor auf. Oliver Pfeiffer schaffte den 26:26-Ausgleich (54.) und schien den ESV auf die Erfolgsspur zu führen. Nach dem 28:28 durch Vogt warfen die Weizer Weiss und Taschner ihre Mannschaft entscheidend in Führung. Doch mehr als der Anschlusstreffer von Krieg war in einer turbulenten Schlussphase nicht drin. Der Jubel der jungen Weizer Mannschaft kannte beim Abpfiff von Schiedsrichter keine Grenzen, auch sehr zu Freude der Weizer Zuschauer in der Halle.


Günther Wöllner; das Badnerlied auf seiner Drehorgel

Die Weizer Fans, lautstark wie immer

 
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