Die 1. Mannschaft unterwegs mit dem Fahrrad zur Besichtigung der Ulmer Brauerei

Seit geraumer Zeit wird bei den Heimspielen der ESV-Handballer edler Hopfensaft der kleinen Ulmer Brauerei kredenzt. Auf Initiative unseres Keepers und "Sponsoring Managers" Jens flatterte den Handballern eine Einladung der Familienbrauerei ins 17 Kilometer entfernte Ulm ins Haus. Und so machte sich ein stattliches Peloton mit dem Velo auf den Weg zur Bierprobe. Reiseleiter Joe hatte eine abwechslungsreiche Wegstrecke ausgesucht, bei der es unterwegs nicht nur geradeaus, sondern auf den letzten Kilometer ruff und runter ging. Dabei wurden ausserordentliche Bedingungen an Mensch und Material gestellt. Am Ziel meinte Abteilungsleiter Gogo Dittrich: "Jetzt hab ich ne Menge Kalorien verbraucht, ich denk mal alles umsonst !" Nach einer Stunde wurde das Ziel, nach einigen Sprengungen des Hauptfeldes unterwegs, im Peloton geschlossen erreicht. Brauereibesitzer Gustav Bauhöfer höchst persönlich erwartete bereits die Durstige Radler-Schar und liess es sich nicht nehmen den Durst der ESV-Handballer erst einmal mit einem frisch gezapften Naturtrüben zu stillen, inklusive leckeren Brezeln. Nebenbei sei erwähnt, dass eine Kleingruppe Berufstätiger mit dem Wagen vorfuhr. Aber Schwamm drüber. Es folgte eine hoch interessante Führung durch die Ulmer Brauerei, bei der Gustav Bauhöfer nicht nur sehr Informatives erläuterte, sondern auch keine Frage offen ließ. Herzlichen Dank.
Der Abend wurde in der Gaststätte "Bauhöfer" abgeschlossen. In diesen zwei Stunden zeigten besonders die Nachwuchsspieler, dass sie nicht nur Radfahren konnten. Einer davon verdiente sich ein ordentliches Taschengeld, indem er das Senfglas leer futterte. Die hübsche Bedienung Cora hatte Angst, dass auch die Tischdekoration weggefuttert wurde. Wir behielten aber die Contenance. Um Punkt Zwölf war der Spuk für das Gaststätenpersonal dann vorbei, denn die Radlertruppe musste ja den Heimweh antreten. Sprich 17 Kilometer durch die Nacht fahren. Bei hoher Durchschnitts-Geschwindigkeit wurde die Eintönigkeit des nächtlichen Radfahrens durch das Absingen von Weiz-erprobten Liedgut locker weggesteckt. In Offenburg wurde dann im "Coyote" der erhebliche Flüssigkeitsverlust wieder ausgeglichen, ohne den Abteilungsleiter. Der arme Sack musste noch einmal sieben Kilometer nach Hause strampeln.








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