![]() Die wackeren Neun nach ihrem vierten Platz hinten von links Sigi, Christoph, Bene, Olli, Matthias vorne von links: Popeye, Jens, Alex, Flo |
| Das Rasen-Turnier in Blankenloch bei Karlsruhe bot auch in diesem Jahr während der Trainingspause eine gute Möglichkeit seine Form zu testen. Doch gerade mal fünf Feldspieler plus beide Keeper und Coach Sigi traten den Weg zum Turnier an, das von der Qualität der teilnehmenden Mannschaften einen anspruchsvollen Rahmen bot. Vor Ort stiess noch Popeye dazu, der mit seinem Fahrrad aus dem acht Kilometer nachen Karlsruhe angeradelt kam. Bene, der traditionsgemäss während der Semesterferien in Offenburg weilt, schloss sich dem Minimalkader an. Fazit: jeder musste durchspielen, was doch sichtlich an die Substanz aller ging. Die Erwartungen waren deshalb vor Beginn nicht allzu hoch, gemessen am Vorjahr, als der ESV mit allen Stars am Start war, nach der Vorrunde aber ausschied. Das erste Spiel gegen Graben ging auch gleich verloren. Besser lief es gegen Welzheim: klarer Sieg. Danach setzte ein starker Regen ein. Die Turnierleitung reagierte und liess die folgenden Spiele der Vorrunde im Bierzelt per Siebenmeter-Entscheidung fortsetzen. Hier erwies sich ESV-Keeper Alex als Fetszelt-König: vom Strich hatten die Werfer aus Friedrichsthal wenig Chancen. Der ESV war unvermittelter Dinge Gruppenzweiter. Die Endrundenspiele fanden dann wieder draussen statt. der ESV war unter den letzten Acht. Zunächst ging es gegen Bad Rotenfels/Gaggenau weiter, immerhin Südbadenligist in der letzten Saison. 11:11 stand es zum Schlusspfiff. Nach dem 7-Meter-Werfen standen die aufrechten Sechs im Halbfinale, wo der BW-Oberligist Königsfeld/Sachsenflur darauf wartete den ESV zu vernaschen. Nach dem 3:3 zur Pause zog der spätere Turniersieger (16:4 gegen Oberstenfeld) davon, doch blieb dem ESV das Privileg sieben Tore dem Klasse-Keeper eingeschenkt zu haben. Im Spiel um Platz drei gegen die goldigen Hamster des FCH Goldbrand, eine zusammengewürfelte Turniertruppe aus Hessen mit dem Zwei-Meter-Linkshänder Yeti, sowie den Spielern mit den blumigen Namen DJSash, Looser, Fotzen Fred, etc, fehlten dem ESV Sekunden um 100 Euro mitzunehmen. Der Ausgleich zum 8:8 für die spassigen Hessen fiel quasi mit dem Schlusspfiff. Nach dem 7-Meter-Werfen mussten die nun ausgelaugten Eisenbahner mit der Hälfte des Preisgeldes vorlieb nehmen. Fazit des Ausflugs: es hat allen Spass gemacht, die Mannschaftskasse wurde angereichert und Popeye durfte sich am Kreis einem vom Gegenspieler unbeabsichtigten (Zitat Gegenspieler), aber schmerzhaften Griff in sein Heiligtum erfreuen. |
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