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| Eines morgens klingelte bei Manfred Prause, unserem IHF-Funktionär, das Telefon. Am anderen Ende ein ziemlich ratloser und nervöser Gesprächspartner. In Breslau (Schlesien / Polen) fand das Olympia-Qualifikationsturnier für Peking 2008 statt, und es war keine Tischzeitnehmeruhr vorhanden. Der Generalsekretär des Ponischen Handball-Verbandes Marek Szaina konnte in seinem Lande kurzfristig kein solches Gerät auftreiben, wohl wissend um die eminent wichtige Rolle dieses Accessoires am Kampfrichtertisch. Daher sein dringender Anruf in Offenburg. Wie immer wusste Manfred Prause um Rat und wandte sich an Gogo Dittrich, Abteilungsleiter Handball des ETSV. Dieser hatte natürlich ein solches Gerät parat, da in der Bezirksklasse eine Tischzeituhr am Zeitnehmertisch zu erscheinen Pflicht ist. Und so organisierte er spontan dieses Gerät um sich in seiner Funktion als technischer Delegierter des Weltverbands IHF den Weg nach Wroclaw (Breslau) anzutreten. Die Erleichterung der Veranstalter war gross. Die ETSV-Uhr stand beim Vierer-Turnier ordnungsgemäss auf dem Tisch. Die Nationalmannschaften von Polen, Argentinien, Island und Schweden konnten vor ausverkaufter Halle mit 7000 Zuschauern die beiden Qualifikationsplätze für Peking ausspielen, wobei die Gastgeber und Island nach Peking fliegen werden. Die ETSV-Tischuhr hatte seine erste internationale Bewährung mit Bravour bestanden.
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