ETSV Offenburg - TV Oberkirch II: 31:37 (16:14)


Lange Gesichter in der Schillerhalle, denn mit solch einem Spielausgang hatte absolut niemand gerechnet. War doch der ETSV von den Negativ-Erlebnissen vom Vorjahr gewarnt - beide Spiele wurden verloren - gab es gegen die Renchtäler nichts Neues zu vermelden. Einmal mehr konnte der ETSV gegen die unorthodoxe Spielweise keine probate Lösung finden, wenngleich ETSV-Coach Marc Nimke seinen Mannen bis 45. Minute eine ordentliche Leistung bescheinigte. Was allerdings den Ausschlag für diese Heimpleite gab, war eine eklatante Schwäche im Abschluss. Immer wieder scheiterten die ETSV-Angreifer in bester Wurfposition am vorzüglichen Oberkircher Keeper Karkutsch. Trotz einer 16:14-Führung zur Pause befanden einige Experten auf der Tribüne, dass die ausgelassenen Chancen für drei Spiele reichen würden. "Der ETSV wird das Ding schon schaukeln", war man sich einig. Doch weit gefehlt, denn die Gäste, angetrieben vom korpulenten Linkshänder Männle (9) und vom "rasenden Zwerg" Daul (7) bestimmten zusehends das Spiel. Die beiden Matchwinner narrten die ETSV-Abwehr ein ums andere Mal. Als der ETSV einen 23:26-Rückstand zum 26:26 (46.) ausglich, keimte Hoffnung auf. Doch die Gäste legten fortan eine Schippe drauf und führten wieder mit 26:30. Von diesem Rückstand konnte sich der ETSV nicht mehr erholen, obwohl klarste Torchancen weiterhin genügend vorhanden waren. Infolge dessen machte sich beim ETSV Resignation breit, sodass die Gäste ihren Vorsprung bis zum Endstand von 31:37 ausbauen konnten. Der ETSV hatte sein zweites Heimspiel abgegeben, obwohl die Fans auf der Empore alles gegeben hatten.

ETSV: Schaudt – O. Pfeiffer (5/1), Härdle (4), Wagner (7), Hummel (7/5), P. Pfeiffer (1), Demeusy (3), Martens, Vogt (4)

ETSV-Bericht im OT