ETSV Offenburg - TuS Schuttern: 29:32 (16:15)
Nach den letzten beiden Niederlagen gegen Zunsweier und Friesenheim mit insgesamt 85 Gegentreffern war am ungewohnten Donnerstag vor einer gut gefüllten Schillerhalle Wiedergutmachung oberstes Gebot. Besonders im Abwehrverhalten war eine Reaktion zu erwarten. Diese wurde auch in die Tat umgesetzt, geblieben war die fast chronische Schwäche im Auslassen klarer Torchancen, die letzlich bei der bitteren 29:32-Heimniederlage den Ausschlag gab. Dabei befand die Offenburger Sport-Ikone Dieter Roth nach einer Viertelstunde, dass der ETSV dieses Spiel eigentlich nicht verlieren kann, basierend auf seine Beobachtungen über die spielerischen Möglichkeiten beider Mannschaften. Die Gelb-Blauen begannen trotz einiger technischen Fehler wie die Feuerwehr. Nach sechs Minuten führten sie mit 5:1, wobei die Gäste in dieser Phase völlig neben sich standen. Demzufolge orderte Gästetrainer Reith eine Auszeit, in der er seine Leute wachbrüllte. Dies zeigte Wirkung, denn bis zum 8:11 (16. min) lag Schuttern nicht nur vorne, der ETSV hatte den Faden zwischenzeitlich verloren. Doch bis zur Pause fing sich die Nimke-Sieben wieder, führte gar mit 15:13 (28.) und ging mit 16:15 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Dies hätte der ETSV können, wäre Gästekeeper Walter nicht reihenweise "angeschossen" geworden. Als es 28:28 stand (56. min) hatte Schuttern die besseren Nerven im Abschluss. Und so kam es wie es kommen musste, die Punkte blieben beim Gegner und der ETSV trauerte seinen vergebenen Chancen nach. Nach drei Niederlagen in Folge ist nun der ETSV im Mittelfeld der Tabelle angelangt, was ere eigentlich vermeiden wollte. Im nächsten Heimspiel gegen den TuS Oppenau muss der ETSV nun endlich Farbe bekennen. ETSV: Schaudt – O. Pfeiffer (9/3), Härdle, Wagner (1), Hummel (9), Schweickhardt (3), P. Pfeiffer (1), Vogt (2), Königer (3), Martens (1), Herrmann
ETSV-Bericht im OT
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