ETSV Offenburg - TuS Nonnenweier: 37:21 (17:13)


Zu einer letzendlich klaren Angelegenheit entwickelte sich die Partie zwischen den ETSV-Handballern und dem Aufsteiger TuS Nonnenweier. Eine fulminante 2. Halbzeit entschädigte die Zuschauer in der Schillerhalle, die zunächst mit einer zähflüssigen Vorstellung mit vielen technischen Fehlern vorlieb nehmen mussten. Die Nimke-Sieben hatte sich einiges vorgenommen, lag auch standesgemäss mit 9:4 (12. min) vorne, doch ließ sie mit zunehmender Spieldauer vom Außenseiter regelrecht einlullen. Zudem gelang es den Gästen, die auf einem spieltechnisch schwachen Niveau agierten, auf 15:13 (27. min) zu verkürzen. Dank zwei Treffern von Schweickhardt und Beck gingen die Gelb-Blauen mit 17:13 in die Kabine. Von nun an war die Nimke-Sieben auf dem Parkett präsent, erhöhte das Tempo, dem die Gäste nicht mehr folgen konnten. Über 21:13 (37. min) und 24:16 (43. min) schraubten sie den Spielstand durch neun Treffer in Folge auf 33:16. In dieser Phase hatte der 18jährige Jacob Marwein die Ampel auf grün gestellt und erzielte vier blitzsaubere Treffer. Nonnenweier, bei dem lediglich ihr Spielertrainer Zimmermann überzeugte, wurde regelrecht überrollt und fing sich erst wieder in den letzten zehn Minuten, als beim ETSV die Konzentration merklich nachließ. Die Zuschauer hatten eine sehenswerte zweite Halbzeit erlebt, verbunden mit dem ersten wirklich hohen Sieg der Offenburger in dieser Saison.

ETSV: Schaudt - Hummel (3), Schweickhardt (7), Pfeiffer (8/4), Vogt (2), Martens, Gass (1), Königer (3), Herelle (2), Marwein (5), Härdle (2), Wagner (3), Beck (1)

Nonnenweier: Schwarz, Vieser - Zimmer, Plieninger, Blancoy, Breithaupt (3), Behring (3), Holderer, Herzog, Würz (2), Zimmermann (8/4), Wilhelmi (4), Keller (1)

Bericht in der BZ