| Betretene Gesichter im ETSV-Umfeld nach der unerwarteten 29:34-Heimniederlage gegen den TV Friesenheim. Damit hatte niemand gerechnet, erst recht nicht nach ihrer 19:13-Halbzeitführung. Dass die Gäste die 2. Halbzeit mit 21:10 gewinnen konnten, wird sicher noch reichlich Grund für Analysen geben. Der hohe Sieg in Friesenheim sollte sich als Muster ohne Wert herausstellen, denn die Gäste traten im letzten Spiel der Hinrunde stark geschwächt an. In der Schillerhalle war Friesenheim nun bestens aufgestellt. Dessen ungeachtet waren die Gelb-Blauen überlegen trotz dem Fehler ihrer beiden Routiniers Tobias Hummel und Sebastian Wagner, und spielten in Angriff und Abwehr so wie man es von ihnen gewohnt war, druckvoll und engagiert. Angetrieben vom starken Christian Härdle zeigte die Nimke-Sieben eine sehr gute Leistung. Was aber nach der Pause geschah, konnte niemand in der Schillerhalle so recht begreifen. Die Führung des ETSV hatte zwar bis zum 23:22 (42. min) bestand, doch die Qualität der Würfe auf das Friesenheimer Tor ließ mit zunehmender Dauer immer mehr nach. Die Gäste witterten ihre Chance, erzielten Treffer auf Treffer und gingen nach 44 Minuten erstmals in Führung. Nach 50 Minuten warf Banjamin Gass noch einmal den 25:26-Anschlusstreffer, doch hatte der ETSV noch genügend Möglichkeiten klare Chancen für seine Gunsten zu nutzen, doch der Ball ging entweder am Tor vorbei oder wurde eine Beute des Friesenheimer Keepers. Mit drei Treffern in Folge zogen die Gäste uneinholbar davon. Die Offenburger Fans waren sichtlich enttäuscht, während die Gäste Dank einer starken kämpferischen Leistung einen nach diesem Halbzeitstand kaum zu erwartenden Sieg feierten. ETSV: Schaudt - Schweickhardt (4), Pfeiffer (7/5), Vogt (2), Martens, Gass (1), Königer (3), Herelle (1), Härdle (11) Friesenheim: Krajnc, Figge - Wölfle (6/1), Vetter (9/3), Böhnemann (5), Waithaka, Armbruster (2), Erb (2), Geiger (3), Wetterer (7)
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