Die nächste Niederlage mit einem Tor Unterschied
Ratlosigkeit bei den ETSV-Spielerinnen nach dem Heimspiel gegen Friesenheim. Die einen standen als kleine Gruppe neben der Auswechselbank, die anderen suchten mit gesenktem Haupt den schnellsten Weg in die Kabine. Einmal mehr, nunmehr zum sechsten Mal hatten die ETSV-Damen ein Spiel im letzten Augenblick mit einem Tor Unterschied verloren, gegen eine Mannschaft, die in der Tabelle weit vor ihnen stand, aber kein bedeutender Leistungsunterschied zu erkennen war. Es fehlte vielleicht aber, und das war der entscheidende Unterschied, jene Cleverness kurz vor Spielende, den Ball solange zu "quälen" bis der Schiedsrichter sich auf ein Zeitspiel festlegt.
Die ETSV-Damen spielten wirklich einen ansehnlichen Handball, der Ball lief gut durch die Reihen, die Torerfolge wurde schön herausgespielt. Manch einer in der Halle fragte sich weshalb die Offenburgerinnen das Tabellenende zieren, ohne jedoch zu wissen, dass Ickes Mannschaft bislang sechs Mal kurz vor einem Erfolgserlebnis stand, wäre da nicht diese mangelnde Abgezocktheit, die es dem Gegner ermöglichte noch einmal in Ballbesitz zu kommen und die ETSV-Damen um den Lohn ihres Einsatzes zu bringen.
So auch gegen Friesenheim, als das Spielgerät wenige Momente vor dem Ende in Besitz des Gegners geriet und dieser den knappen Siegtreffer erzielte.
Bierfreund, Beyer - Himmelsbach, Krauß, Spinner (4), Tränkle, Broß (1), Diebold (13/6), Doktorowski (1), Rieger (3) |