Ickes Match-Revue | |
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TuS Nonnenweier II - ETSV Offenburg III: 35:32 | |
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Scheffold - Masuch (5), Pursch (4), Göppert, Beck (8), Hummel (2), Wilhelm (6/5), Völker, Weis, Weimer (6) | |
SV Zunsweier III - ETSV Offenburg III: 37:31 | |
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Scheffold - D. Ehrhard, Masuch (3), Pursch(3), Göppert (1), Beck (7), Hummel (2), Wilhelm (10/7), Nimke (4), Völker (1) | |
ETSV Offenburg III - TV Sulz III: 37:30 | |
| Endlich ein Erfolgserlebnis gegen Sulz III Zur Prime Time in der Schillerhalle verfolgten viele Fans der Dritten ihr Auftritt gegen die Sulzer Dritte, gegen die man bislang nur Pleiten kassierte. Diesmal war es anders, mit 37:30 schickte eine wiederum "neuformierte" Mannschaft die Sulzer deutlich nach Hause. Ohne ihre "Kreativabteilung" Marc, Willi und Icke, wuchsen die verbliebenen "Handwerker" über sich hinaus, profitierten aber von den personellen Problemen der Sulzer, die über weite Strecken durchspielen mussten und konditionell immer mehr nachließen. Dies hinderte nicht den einen oder anderen Oldie den Turbo anzuwerfen und Konter zu laufen. Hier tat sich besonders Moppes hervor, dessen Sprinterqualitäten zu neuer Blüte erwachten. Joe seinerseits zeigte seine Vielseitigkeit als Shooter von der verschiedensten Positionen, vom Kreis, vom Siebenmeter, von Aussen und natürlich aus dem Rükraum. Ihm blieb auch vorbehalten den 30. Treffer vom Kreis zu erzielen, nach einem Rückhandpass von Torsten. Grosses Kino in der Schillerhalle. Kein Wunder, dass er sich mit Sulz auskennt, denn Joe stammt aus Sulz. Dabei begann das Spiel unter keinen guten Vorzeichen, denn Martins Oberschenkel machte bei seinem ersten Treffer zu. Das Spiel war für ihn nach fünf Minuten beendet. Dafür übernahmen Torsten, Massa und Christian die Rolle des Spielmachers. Letzterer feierte nach 25 Jahren Spielpause ein tolles Comeback. Als er zum 34:26 (52. min) traf, meinte sein Filius Max: "Papi. jetzt darfst Du nach Hause kommen!" Die Dritte liess standesgemäss den Abend nach diesem Sieg feuchtfröhlich ausklingen. Scheffold, Waitz - D. Ehrhard, Masuch (5), Pursch (6), Göppert (1), Beck (11/4), Hummel (8), Patsch (2), Fischer (4), Schoch (1) | |
HC Hedos Elgersweier III - ETSV Offenburg III: 32:22 | |
![]() Das sportliche Highlight in Elgersweier am 13. März. Die Städter kommen ins Dorf | |
| 45 Minuten lang schnupperte die Dritte an der Sensation Waitz - Fischer (2), Masuch (3), Wilhelm (4/2), Göppert (4), Beck (9), Völker, Scheffold | |
ETSV Offenburg III - TV Friesenheim II: 27:26 | |
| Knapper 27:26-Heimsieg gegen Friesenheim II Verkehrte Welt im Vergleich zum Hinspiel in Friesenheim, das die Dritte souverän mit 33:14 gewonnen hatte. Waren damals die ETSVler in Vollbesetzung angetreten, so fehlten zu diesem vermeintlich leichten Spiel Moppes, PH, Nico, Icke, Philipp, Torsten und Klaus. Anders die Friesenheimer, die ihr Image als Loser-Truppe nach ihrem Sieg bei Sulz III und einer runderneuerten Mannschaft abgelegt hatten. Dementsprechend verlief auch die 1. Halbzeit. Die Gäste waren überlegen, machten das Spiel und führten zur Pause mit 15:10. Die Dritte war viel zu zaghaft im Angriff und rannte sich an der Gäste-Abwehr fest. Zur Pausenberatung zog sich die Mannschaft ins "Kronen-Eck" zurück, das ist die Hallenecke beim Notausgang, und fand nach intensivem Brainstorming die richtige Lösung. Und die lag in einer engagierteren Abwehrarbeit. Es stand bald 16:16, und nach dem 21:17 lag die Dritte auf Kurs. Dennoch kamen die Friesenheimer beim 25:24 wieder heran, doch am Sieg der ETSVler gab es nichts mehr zu rütteln. Angetrieben vom Regisseur Marc lief es im Angriff immer besser. Nach dem Motto "Alter schützt vor Tordrang nicht" packte Martin seinen Hammer aus und sorgte mit seinen Treffern in der Schlussphase für die Entscheidung. Sein Rezept verriet der 54jährige nach dem Spiel: "Der Spielball war mein Ball!". So einfach geht das. Scheffold - Nimke (7), D. Ehrhard, Masuch (3), Wilhelm (1), Pursch (4/1), Göppert (5), Beck (7) | |
SV Schutterzell II - ETSV Offenburg III: 25:25 | |
| 25:25-"Niederlage" gegen Schutterzell Mit einer solchen Leistung reicht es auch nicht gegen das Schlusslicht... Frohen Mutes in der Riedhalle in Ichenheim angekommen, ging von vorneherein alles schief... Ausnahmsweise nur mit zwei Auswechselspielern ausgestattet, tat sich die Dritte ohne gelernten Rechtsaussen von Beginn an schwer. Dies darf aber genausowenig eine Ausrede sein, wie einige "91er Jahrgänge" im Schutterzeller Dress. Denn den Ton gaben die "älteren" Herren an, die am Anfang, obwohl gut bekannt, nach Belieben trafen. Die Dritte geriet immer wieder in Rückstand, teilweise mit vier Toren, kämpfte sich wieder ran und erlaubte sich dann wiederum unerklärliche Fehler im Angriff. Einziger Garant fürs "dranbleiben" war Joe Beck, der entweder passend den Kreisläufer anspielte, oder selbst den Abschluss suchte und auch traf !!! Das Hauptmanko ist nach wie vor eine Undiszipliniertheit im Angriff. Angesagte Spielzüge (und wenn es nur einfach Wechsel sind !!!) werden teilweise komplett ignoriert, so dass es immer wieder zu überhasteten Abschlüssen kommt. Die letzten Minuten herrschte aber wieder etwas mehr Disziplin, man erkämpfte sich das 25:25, und eine Minute vor Schluss war man in Ballbesitz. Eigentlich eine komfortable Situation, in der man nicht mehr in die Gefahr einer Niederlage kommen dürfte. Trotzdem haben wir es geschafft, 30 Sekunden vor Ende den Ball wegzuwerfen, Foul hin oder her ... Gott sei dank hat es Schutterzell auch nicht geschafft, den letzten Angriff zu verwerten. Ob ein Sieg von uns bei dieser Leistung verdient gewesen wäre? NEIN! Sind wir mit dem Unentschieden zufrieden? Nein! Fakt ist, dass man mit einer Mannschaft, die unser Potenzial besitzt, gegen Schutterzell gewinnen muss! Das haben wir nicht geschafft, daher kann man von VERSAGEN sprechen. Scheffold - Hummel (6), Masuch (1), Fischer (2), Wilhelm (5/5), Pursch (2), Völker (1), Göppert, Beck (7) | |
TuS Hugsweier - ETSV Offenburg III: 32:31 | |
| Erneute knappe Niederlage gegen Hugsweier - 32:31 Niederlage! 30 Minuten Marc Nimke reichen (noch) nicht! Nachdem sich am Vorabend neun Spieler plus Zeitnehmer zu einem Gruppenbildungsseminar in Oberharmersbach getroffen hatten, und gezielt isotonische Getränke und leistungssteigernde Kohlenhydrate zu sich genommen hatten, war man guter Dinge, als man fast geschlossen in Hugsweier eintraf. Das Spiel startete auch so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Marc konnte die ersten 30 Minuten Regie führen, musste dann aber leider nach Schuttern, um die Erste zu coachen. Durch sehenswerte Treffer und eine starke Abwehr konnte man sich Mitte der ersten Halbzeit auf 13:6 absetzen. Es lief wie geschmiert. Leider gab es einen ersten kleinen Bruch, als wir nach 15 Minuten drei Spieler auf einen Schlag ausgewechselt haben... Hinzuzufügen ist natürlich, dass man dem Schiedsrichter, einem Torwart, der zum ersten Mal in seinem Leben gepfiffen hat, und zufällig in der Halle war, keinen Vorwurf machen kann, wenn da nicht die letzen fünf Sekunden gewesen wären. Aber zurück zum Spiel! Nach diesem kleinen Bruch ging man mit drei Toren Vorsprung in die Halbzeitpause. Marc und Lothar, der als 30 Minuten-Coach wichtige Tipps gab, begaben sich auf den Weg nach Schuttern. In der zweiten Halbzeit führte Klaus, bis zu seiner Verletzung 12 Minuten vor Schluss, souverän Regie und erzielte einige Sehenswerte Treffer, unter anderem einen Rückhandtreffer aus der zweiten Reihe (!). Leider kam immer mehr der Schlendrian rein. Im Angriff wurden gefühlt unendlich viele Bälle weggeworfen und die Abwehr stand nicht mehr souverän. Auch hier war das Fehlen von Marc zu erkennen. Beim 24:24 glich Hugsweier das erste Mal aus und zog mit drei Toren davon. Die Dritte bewies aber unglaubliche Moral und kämpfte sich auf ein Tor heran. Ballbesitz, noch zehn Sekunden zu Spielen, der Ball wird an den Kreis gespielt, der Kreisläufer fängt das Leder, dreht sich in Richtung Tor, und wird direkt am Kreis vom Hugsweierer Torwart (man achte auf die Formulierung !!!) komplett umgenietet !!! Die Entscheidung des Schiedsrichters: Nichts!!! Nun kann man lange spekulieren, ob wir den Siebenmeter getroffen hätten, ob ein unentschieden verdient gewesen wäre, undsoweiter und undsofort! Aber wie heißt es hier im Süden so schön? Ein G`schmäckle hat die ganze Sache schon irgendwie!!! Scheffold - Hummel (3), Sprengel (3/1), Pursch (7), Völker (1), Göppert (1), Beck (6), Nimke, Masuch (3), Weis (7/3) | |
TV Friesenheim II - ETSV Offenburg III: 17:33 | |
| Letztlich souveräner 33:17 Sieg in Friesenheim ... ...und wieder 14 Spieler auf dem Spielberichtsbogen!!! Samstag 16.30 Uhr gab es die Premiere. Bei einem Auswärtsspiel der Dritten war der Spielberichtsbogen komplett ausgefüllt. 14 Spieler waren eingetragen, obwohl Volker Heilmann, Nico Sprengel und Björn Pursch noch fehlten! Eine dementsprechend starke erste Sieben stand zu Spielbeginn auf der Platte. Doch dem geneigten Zuschauer zeigte sich nur Stückwerk. Technische Fehler en masse reihten sich aneinander! Aber aufgrund eines sehr stark aufspielenden "Balleater" Jürgen Scheffold konnten wir trotzdem in Führung bleiben. Dass es so aber nicht weitergehen konnte, merkte als erstes Andreas "Willi" Wilhelm, der den nach vorne stürmenden Joe Beck erblickte, und vom eigenen Siebenmeter-Punkt einen atemberaubenden Kempa-Pass spielte, den Joe Beck bekannt gnadenlos vollstreckte! Nun war der Bann gebrochen, die Dritte zeigte einige sehenswerte Kombinationen, die nun zumeist erfolgreich abgeschlossen wurden. Mit einem Halbzeitstand von 15:6 ging man in die Pause. Auch in der zweiten Halbzeit zeigte sich Jürgen Scheffold stark im Offenburger Tor. Kurz vor Spielende gab es, zumindest aus Sicht von Martin Völker ein weiteres Highlight! Er bekam von Martin Göppert den Ball tief ins Eck gespielt, fasste sich ein Herz, und versenkte den Ball mit einem aus seiner Sicht wunderschönen Heber. Die Bank sprang komplett auf, Jubel brandete auf, und Icke war der Meinung endlich mal die gebührende Annerkennung zu bekommen. Leider konnte er diesen Moment nur kurz genießen, bis er merkte, dass es sich um das 30. Tor gehandelt hat. Aber nach einem Sieg, und dann noch zur Weihnachtszeit, schmeckt die Kiste Bier natürlich noch besser! Als letztes stellt sich natürlich die Frage, ob Marc Nimke aus seinem kleinen Formtief herauskommen wird, da er heute ohne Treffer blieb! Wir werden ihn wohl im nächsten Spiel über die Siebenmeter wieder aufbauen müssen. Und falls dies nicht helfen sollte anbei der Hinweis, dass nicht nur die Nationalmannschaft mit Sportspsycholgen zusammenarbeit. Scheffold - Nimke, Hummel (5), Patsch (3), Weis (6), Beck (6), Wilhelm (3/2), Masuch (2/1), Völker (3), M. Göppert (1), D. Ehrhard (1), S. Ehrhard (2), Weimer (1/1), Fischer (2) | |
ETSV Offenburg III - TuS Nonnenweier II: 28:32 | |
| Vermeidbare Heimniederlage gegen Nonnenweier II Nun ist es erstmals dazu gekommen, dass nicht alle Spieler auf den Spielberichtsbogen gepasst haben. Was wiederum bedeutet, dass die Bank eine unheimliche "Breite" besaß. Es war also alles für das typische Tempospiel der Dritten gerichtet. Leider erlaubte sich die Dritte wie so oft ein paar Fehlwürfe zu viel. Doch "Balleater" Jürgen hielt groß:artig, die Abwehr stand sattelfest und man ging mit 13:12 in die Halbzeit. Es sah alles gar nicht schlecht aus. Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete. Es blieb eine enge Kiste, in der wir meist ein Tor vorne lagen, bis es zu einem unerklärlichen Black Out kam. Eh wir uns versahen, lag Nonnenweier plötzlich mit fünf Toren vorn. Wir bekamen die starken Nonnenweierer Rückraumschützen nicht mehr in den Griff, und hatten vorne wieder extremes Abschlusspech!!! Auch wenn die beiden Schiedsrichter (Ja, wir hatten tatsächlich ein Gespann), zum Ende der Zweiten Halbzeit noch einige Zwei-Minuten Zeitstrafen verteilten, konnten wir leider auch daraus keinen Vorteil mehr schlagen. Fazit: Irgendwie läuft es im Moment noch nicht rund, und es herschte auch nach dem Spiel eine gewisse Ratlosigkeit... Scheffold - Pursch, Nimke (5), Hummel (1), Patsch (5), Weis (3/2), Beck (6), Wilhelm (5/3), Masuch (1), Völker (1), M. Göppert, D. Ehrhard, S. Ehrhard (1) | |
ETSV Offenburg III - SV Zunsweier III: 35:30 | |
| 35:30 Heimsieg gegen den SV Zunsweier Mit einer hervorragenden Leistung kommt "Die Dritte" im Heimspiel gegen den SV Zunsweier III zurück in die Spur. Aber nun von Anfang an: Die Zunsweierer reisten mit einem gigantischen Fanclub an, das war jedenfalls der erste Gedanke. Überraschenderweise war es aber kein zusätzlicher Fanclub, sondern der komplette Kader von gefühlt 33 jungen, gut gebauten Handballern. Da "die Dritte" unter einem gewissen Aderlass litt, und nur 10 Männer, davon zwei Torhüter, auf dem Spielberichtsbogen standen, wussten die Mannen sofort, dass es eine sehr schwierige Aufgabe werden wird. Es war aber schön anzusehen, dass die Mannschaft heute von der ersten Sekunde an den nötigen Biss gezeigt hat, und teilweise ein wunderschönes Kombinationsspiel gezeigt hat. Herauszuheben ist heute vor allem, dass Björn Pursch sein erstes Pflichtspiel nach langer Knieverletzung gespielt hat, und gleich wieder voll dabei war! Ansonsten ist eine geschlossene Mannschaftsleistung zu sehen gewesen, die einfach Spass gemacht hat. Da Martin Völker "seine Tage" hinter sich zu haben scheint, und auch die anderen fehlenden Spieler bald wieder zum Kader stossen, besteht doch wieder etwas mehr Hoffnung für den Rest der Saison! Vielleicht sollte man aus dem "Projekt Hoffenheim" einfach das "Projekt FC Bayern" machen, denn vielleicht sollte man auch einfach mit Platz 2 bis 4 zufrieden sein! P.S. Schön wieder bei Euch zu sein, Icke! Scheffold, Heilmann - Sprengel (8/6), Weis (2), S. Ehrhard, Beck (6), Wilhelm (5/1), Hummel (7), Nimke (7), Pursch | |
ETSV Offenburg III - HC Hedos Elgersweier III: 18:30 | |
| Mit einer dem Leistungsvermögen der Dritten entsprechenden Niederlage gegen wahrlich starke Elgersweierer nistet sich die Ex-ambitionierte Dritte im Tabellenkeller ein. Scheffold, Heilmann - Völker, Sprengel (3/1), Weis (3), Masuch (3), S. Ehrhard, Beck (3), Weimer (2), D. Ehrhard, Wilhelm (3/1), Hummel | |
TV Sulz III - ETSV Offenburg III: 35:26 | |
| Katastrophale Leistung führt zu verdienter Niederlage Vielleicht sah man den Schlendrian schon beim Warmmachen. Obwohl mit Joe Beck, Wurfi Weimer, Andreas Wilhelm und Philipp Patsch einige Leistungsträger fehlten, waren wir mit Marc Nimke und Marco Keller eigentlich eine schlagkräftige Truppe. Dass eine "schlagkräftige" Truppe vonnöten war, hat sich auch bei der Härte des Spiels gezeigt. Wenn der Schiri, übrigens derselbe wie in der letzten Saison gegen Sulz, nicht auf die gleiche Art und Weise gepfiffen hätte, wäre das Spiel auch einfach hart und fair geblieben. Die Schiedsrichterleistung führte auch garantiert nicht zur Niederlage, aber wenn Nico Sprengel nach 35 Minuten mit fragwürdigen 3x2 Minuten das Feld verlassen muss, und Klaus Weis schon früh in der ersten Halbzeit 2x2 Minuten hatte, wird es schon schwierig. Aber nun zum Spiel, wie immer verschlief "Die Dritte" die ersten fünf Minuten, man lag schnell mit 5:2 hinten, aber ein erster (und leider auch letzter!!!) Kraftakt führte zum 5:5 Ausgleich. Kurze Zeit konnten wir das Spiel noch offen halten, bis es dann zu einem unerklärlichen Einbruch kam. Über den Rest der Spielzeit wurden Bälle aus dem Rückraum weggeschmissen, Haarsträubende Kreisanspiele probiert und Katastrophale Abspielfehler getätigt. Nach dieser Leistung stehen wir da, wo wir eigentlich nicht hin wollten. Und zwar auf dem vorletzten Platz! Denn ich hatte die Hoffnung, in meiner vielleicht letzten Saison wenigstens ein wenig an der Meisterschaft schnuppern zu können. Aber mit dieser Leistung wird das garantiert nicht möglich werden. Es verbleibt ein äusserst desillusionierter Icke. Scheffold - Völker (4), Keller (3), Sprengel (3), Weis (5), Masuch (1/1), Fischer, Nimke (5/1), S. Ehrhard (1) | |
ETSV Offenburg III - SV Schutterzell II: 34:20 | |
| Souveräner Start-Ziel-Sieg vor eigenem Publikum Wie soll man dieses Spiel bloß deuten? Sind es Leistungsschwankungen einer launischen Diva? Hat sich die Dritte nach der letzten Niederlage durch hartes Training gefangen? Ist die Kreisklasse C eine Zwei-Klassengesellschaft? Oder hat endlich mal alles gepasst? Vielleicht kann dieser Bericht ein wenig Aufschluss geben ... Nachdem die Dritte wie immer die ersten drei Minuten verschlafen hatte, und man schnell mit 1:2 in Rückstand geriet, ging ein für alle in der Halle spürbarer Ruck durch die Mannschaft. Die Abwehr packte von einer Sekunde auf die andere zu, es wurde spekuliert und vielleicht war auch das öötige Glück dabei. Im Angriff lief es auch rund, es wurde kombiniert, oder durch den Rückraum den schnellen Abschluss gesucht. Auf jeden Fall gelang es, auf 12:4 davonzuziehen. Trotzdem wurden die Finger nicht von der Handbremse gelassen, sodass es bis zur Halbzeit in einem sehr fairen Spiel 21:8 stand. In der Pause besprach man sich kurz, um für unseren verdienten Zeitnehmer Raphael Kubin nach dem 30. Tor ein Time-out zu nehmen, um ihm ein kleines Ständchen zu seinem 30. Geburtstag zu singen. Die Dritte legte auch in der Zweiten Halbzeit los wie die Feuerwehr. Der Vorsprung wurde teilweise sehenswert auf 29:12 ausgebaut. Nur noch ein Tor bis zum Ständchen ... Und dam kam erstmal ein Bruch! Gefühlte drei Stunden war die Dritte nicht in der Lage, dass Tor zu treffen. Etwaige Fehlpässe, Fangfehler und schludrige Abschlüsse sorgten für eine Serie von sechs Schutterzeller Toren in Folge. Es stand nur noch 29:18. Der Sieg war zwar nicht in Gefahr, aber wir wollten uns auch nicht das schöne Ergebnis kaputt machen lassen. Also fasste sich Torsten Fischer ein Herz, stieg hoch und versenkte den Ball im Netz! Das 30. Tor war da, das Ständchen für Raphael wurde gesungen, und der Motor lief wieder bis zum Endstand von 34:20. Es war ein schönes, faires Spiel gegen eine gut mit jung und alt gemischte Schutterzeller Truppe. Nun ist die Frage, wo der Weg in zwei Wochen in Sulz weitergehen wird. Wird die launische Diva Dritte nun endlich konstant, und kann man in dieser Saison die in der letzten Saison versprochenen Erfolge holen? Wenn nicht, können Sie sich sicher sein, dass sich "Ickes Revue" dann wohl wieder DEUTLICH kritischer mit dem Thema ":Die Dritte" beschäftigen wird und auch vor unpopulären Entscheidungen nicht zurückschrecken wird. Scheffold - Hummel (5), Völker (4/1), S. Ehrhard (1), Weimer (2/1), Wilhelm (6/4), Sprengel (3/1), Weis (2), Masuch (1/1), Fischer (5), Beck (5), D. Ehrhard | |
ETSV Offenburg III - TuS Hugsweier: 28:30 | |
| Ärgerliche Niederlage im Saisonauftakt Wie muss sich "Die Dritte" nach der ersten Niederlage zum Saisonauftakt gegen den Tus Hugsweier fühlen? Etwa wie die SPD nach der Bundestagswahl? Ist man etwa wieder mit illusorischen Hoffnungen in eine neue Punktrunde gestartet und hat gleich im ersten Spiel eine derbe Klatsche bekommen? Ich würde klar und deutlich sagen: Nein! Natürlich kann man sagen, dass es eine ärgerliche Niederlage war, dass uns natürlich Andreas Wilhelm gefehlt hat, dass es mit Marc Nimke auf Mitte noch besser gelaufen wäre, oder dass uns ein ausgebildeter Kreisläufer gefehlt hat... Aber all das kann und darf kein Grund für die Niederlage sein! Denn objektiv betrachtet muss man zugeben, dass es trotz reger Trainingsbeteiligung die erste Möglichkeit für die vier Neuzugänge war, gemeinsam auf der Platte zu stehen. Und alle vier Neuzugänge haben voll eingeschlagen. Klaus Weis hat mit einem gefühlten Alter von 27 Jahren hervorragend das Spiel gelenkt, und unsere drei neuen Rückraum-Shooter Torsten Fischer, Jürgen Masuch und natürlich Joe Beck haben mit Ihrer Wurfkraft aus dem Rückraum überzeugt und uns auf jeden Fall immer im Spiel gehalten. Auch Kai-Jörg Laurischk, der ja leider nicht all zu oft zum Team gehören wird, hat durch schöne und wichtige Treffer aus dem Rückraum überzeugt. Matthias Hummel auf Linksaussen und Thomas Weimer, aber auch vor allem Daniel Erhardt haben auf Rechtsaussen überzeugt. Danke auch für die harte Arbeit von Nico Sprengel am Kreis. Nach langer Verletzungspause kam auch endlich wieder Stephan Ehrhard zu einem Kurzeinsatz. Aber wenn alles so schön war, warum ging dann dieses Spiel eigentlich verloren? Weil man gegen eine junge, starke Hugsweierer Mannschaft angetreten ist, die als erstes Ziel den Wiederaufstieg hat. Mann muss ehrlich zugeben, dass Sie uns in einigen Spielabschnitten durch eigene Undiszipliniertheiten im Spiel gehalten haben, da Sie immer wieder durch Meckern in Unterzahl wahren. Aber dennoch hätte "Die Dritte" dieses Spiel gewinnen können, wenn man einfach in den letzten fünf Minuten nicht drei Siebenmeter verworfen hätte. Denn zu diesem Zeitpunkt waren wir dran. Ob ein Sieg verdient gewesen wäre, ist eine andere Frage ... Wenigstens hat kurz vor Schluss noch der obligatorische "Heber" von Martin Völker seinen Weg ins Ziel gefunden. Alles in allem kann ich glaube ich für alle reden, wenn ich sage, dass es allen Spass gemacht hat, und bei der Leistungsfähigkeit der Mannschaft es eine der wenigen Niederlagen in dieser Saison bleiben wird. Scheffold - Weis (5), Laurischk (5), D. Ehrhard (3), Weimer (1), Beck (2/1), Sprengel (3/1), Hummel (2), Völker (1), Fischer (3), Masuch (2/1), S. Ehrhard | |